Goslar entdecken
Unterkünfte in Goslar
Goslar verbindet eine historische Altstadt mit der Bergbaugeschichte des Rammelsbergs. 1992 erkannte die UNESCO die Altstadt und das Erzbergwerk Rammelsberg gemeinsam als Weltkulturerbe an. Für die Suche nach einem Hotel in Goslar ist diese Mischung ein guter Ausgangspunkt: Möchten Sie vor allem das Stadtbild und seine Museen kennenlernen, oder interessiert Sie besonders die Geschichte des Erzbergbaus? Beide Themen prägen die Stadt und lassen sich in der Reiseplanung berücksichtigen.
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Foto: Ragnar1904 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Altstadt, Rathaus und grüner Gürtel
Die historische Altstadt bewahrt reich verzierte Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, schiefergedeckte Dächer und Kopfsteinpflaster. Das Rathaus von Goslar wurde zwischen 1295 und 1326 errichtet und setzt einen genau datierbaren Akzent im historischen Stadtbild. Eine andere Seite der Stadt bilden die ehemaligen Wallanlagen: Sie wurden in Gärten und Parks umgewandelt und bilden heute einen grünen Gürtel rund um Goslar. So stehen historische Bausubstanz und begrünte Bereiche für unterschiedliche Eindrücke der Stadt.
Museen zwischen Mittelalter und Gegenwart
Das Goslarer Museum zeigt den berühmten Krodo-Altar aus dem frühen 12. Jahrhundert, ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst. Auch die Münzsammlung gehört zu seinen besonderen Beständen: Sie umfasst weit über 1.000 Goslarer Prägungen. Der katalogisierte Gesamtumfang kann sich im Zuge weiterer Katalogisierung verändern. Das Mönchehaus Museum setzt einen anderen Schwerpunkt und zeigt wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Wer beide Museen einplant, findet unterschiedliche Zugänge zu Goslar: hier mittelalterliche Kunst und Münzgeschichte, dort wechselnde Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst. Da sich das Ausstellungsprogramm des Mönchehaus Museums verändert, lohnt sich vor einem Besuch ein Blick auf die aktuellen Ausstellungen.
Im Zwinger befindet sich ein privat geführtes Museum des späten Mittelalters. Zum Bestand gehören Rüstzeug für Ritter und Musketiere, Foltergeräte sowie Kriegsgeräte der Bauern aus dem Jahr 1524. Damit ergänzt das Museum die Kunst- und Stadtgeschichte um eine Sammlung mit militärischen und gerichtlichen Themen. Die verschiedenen Schwerpunkte machen deutlich, wie breit sich Goslars Geschichte entdecken lässt, ohne dass jeder Besuch denselben Zugang nehmen muss.
Bergbaugeschichte und geführte Einblicke
Das Rammelsberg Museum und Besucherbergwerk vermittelt in vier Museumshäusern die mindestens 3.000-jährige Geschichte des Erzbergbaus am und im Rammelsberg. Zusammen mit der UNESCO-Anerkennung von 1992 bildet es einen zentralen Teil des Goslarer Welterbes. Das Glockenspiel am Goslarer Marktplatz erzählt ebenfalls vom Rammelsberger Bergbau: Ein Figurenumlauf und bergbauliche Weisen führen die Geschichte vom sagenhaften Fund durch Ritter Ramm bis in die Neuzeit. So begegnet das Thema Bergbau nicht nur in Museumshäusern, sondern auch in einer Darstellung mitten im Stadtleben.
Abwechslungsreiche Stadtführungen machen die Geschichte Goslars zum Thema. Wenn Sie eine Führung in Ihre Tagesplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Zeiten bei der örtlichen Besucherinformation. An der Kaiserpfalz werden öffentliche Saalführungen sowie Sonder-, Themen- und Schulklassenführungen angeboten. Diese verschiedenen Formate geben der Planung einen konkreten Ansatzpunkt: Sie können nach einer öffentlichen Saalführung oder einem thematischen Angebot suchen und die aktuellen Angaben vorab prüfen.
Auch ein digitaler Stadtrundgang gehört zu den Möglichkeiten, Goslar zu entdecken. Er verbindet 360°-Einblicke mit interaktiven Szenen und Audioinhalten. Damit steht neben Führungen vor Ort ein digitales Format, das Bild, Interaktion und Ton zusammenführt. Ob Sie sich vor allem für Architektur, Kunst, Stadtgeschichte oder Bergbau interessieren: Goslar hält mehrere klar unterscheidbare Themen für einen Aufenthalt bereit. Weitere Reiseziele entdecken: Hahnenklee, Lutherstadt Eisleben, Stangerode, Badenhausen, Oberharz, Klostermansfeld.