Kulinarisches - Typisch Harz

Kulinarisches - Typisch Harz
Der Korn der Klosterbrennerei Wötingerode im Landkreis Goslar erhielt das Quälitätssiegel 'Typisch Harz'
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(Goslar) Typisch Harz - dieser Ausspruch können Harz-Urlauber im Harz immer wieder finden. Die Fleischerei Lambertz in Sankt Andreasberg, das Klostergut und das Klosterhotel Wöltingerode, die Museums- und Traditionsbrauerei Wippra sowie die Firma FRIWI – Spezialgebäcke haben nicht nur die Tatsache gemeinsam, dass sie im Harz angesiedelt sind. Vielmehr zeichnen sie sich auch durch ihre Produkte aus, die nach alten und traditionsreichen Rezepten aus regionalen Rohstoffen gefertigt werden. Einer der Gründe, warum sich der Harzer Tourismusverband freut, sie mit der Qualitätsmarke „Typisch Harz“ auszeichnen zu können.

Gruben- und Wildschinken sowie Mettwurst aus dem Harz

Die Fleischerei Lambertz aus Sankt Andreasberg, verarbeitet ausschließlich Rind- und Schweinefleisch aus Tierbeständen der nächsten Umgebung mit exakt überprüfbaren Herkunftszertifikaten. Dabei kommt das Wildfleisch aus dem Oberharz und angrenzenden Forstrevieren. Die Zusätze, wie bspw. der Whisky stammen aus der Zorger Spirituosen-Manufaktur Hammerschmiede. Den besonderen und harztypischen „Lambertz-Geschmack“, der angebotenen Produkte, machen die aus drei Fleischer-Generationen übertragenen Rezepturen aus. Zu den zertifizierten Köstlichkeiten zählen der Oberharzer Grubenschinken, der Harzer Wildschinken, die Ramsenmettwurst (Bärlauch) und die Harzer Whisky Mettwurst.

Klosterhotel Wötingerode

Das Klosterhotel Wöltingerode begrüßt seine Gäste wiederum mit dem alten Zisterzienser Spruch „Die Tür ist offen, noch mehr das Herz“. Im Restaurant oder im "Klosterkrug" bietet das Hotel mit der Kombination aus regionaler Küche, täglich frisch zubereitet, und einer klösterlichen Tradition kulinarischen Genuss pur. Dabei zeichnet sich die klösterliche Küche besonders durch einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und ihren Produkten aus. Das Gericht "Wildbratwürstchen 'Antonius' mit Cassissenf vom Kloster Mönchspfiffel (und knusprigen Bratkartoffeln)“ gehört zukünftig zur Produktfamilie „Typisch Harz“.

Klosterbrennerei Wötingerode

Ebenfalls in die Reihe der Ausgezeichneten, kann sich die traditionsreiche Klosterbrennerei des Klostergutes Wöltingerode, welches 1174 gegründet wurde, einreihen. Sie beschafft sich die Grundlage ihres Feinbrandes vom eigenen Feld. Der Weizen sowie das Gerstenmalz, welche unter sorgfältiger Kontrolle stehen und zweimal in kupfernen Brenngeräten gebrannt werden, geben dem ausgezeichneten „Kloster-Edelkorn“ die besondere Note. Auch die Veredelung mit dem eigenen Brunnenwasser oder das Lagern in Eichenfässern machen den Korn zu etwas Besonderem.

Original Wippraer Bier

Auch das original Wippraer Bier, welches seit 1480 in der Museums- und Traditionsbrauerei Wippra Gebr. Gehring hergestellt wird, gehört nun zur Regionalmarke „Typisch Harz“. Das als vollmundig bekannte Bier wird im historischen Sudhaus gefertigt. Dabei war anfangs nicht die Gerste die ursprüngliche Zutat. Vielmehr verliehen das Kraut der Sumpfmyrthe oder Wermut den Geschmack. Heute umfasst die Produktpalette rund ums Wippraer Bier das Pils, Schwarz-, Bock-, Kicker- und Mansfelder Kupferbier sowie das so genannte Edelbräu und Wipprator. So findet sich für jeden Geschmack das Richtige.

Harzer Spezialgebäck

Die Firma FRIWI aus Stolberg bietet als Gaumenschmauß das Harzer Spezialgebäck an. Dieses wird neben dem Lebensmittelhandel auch direkt vor Ort im hauseigenen Café offeriert. Die Fabrik wurde 1891 gegründet und feierte im Jahr 2002 ihr 111-jähriges Bestehen. Die Besonderheit der FRIWI-Produkte ist durch die Auswahl feinster Rohstoffe und die stetige Verbesserung der Herstellung gegeben. Die rund 60 verschiedenen Waren werden stets ofenfrisch und knusprig verpackt, was für den Verbraucher ein echtes Geschmackserlebnis bedeutet.

Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel "typisch Harz"

Ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel „Typisch Harz“ wurden die Harzer Produzenten in passendem Rahmen und mit feierlicher Urkundenverleihung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, die vom 20. – 29. Januar stattfindet. Die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, Frau Carola Schmidt, freut sich über den Zuwachs in der Typisch Harz-Familie und sagt: „Uns zeigt, dass wir mit nunmehr 20 Typisch Harz-Produzenten die ein vielfältiges Angebot qualitativer Harzer Produkte anbieten, auf dem richtigen Weg sind. Das Markenlabel „Typisch Harz“ berücksichtigt sowohl die kleinen als auch die großen Produzenten der Region und steigert die Akzeptanz sowie die Nachfrage für ökologisch und ökonomisch wertvoll hergestellte Produkte aus der Heimat.

Das Projekt "Typisch Harz"

Das Qualitäts-Siegel „Typisch Harz“ wurde durch die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen Anhalt, der Marketinggesellschaft der Niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft sowie dem Bundesverband der Regionalbewegung gemeinsam mit dem Harzer Tourismusverband initiiert. Die bislang gelabelten Produkte, die mit Hilfe regionaler Rohstoffe gefertigt werden, fangen beim Obstler an, gehen über Wildkräutersalz, Hexensplitter und Biowalnussöl bis hin zu Harzer Gebäck- oder Fleischereiprodukten.
 

Text: TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN)

Foto: © Cajus2006/wikipedia.de Creative Commons Attribution 3.0

Datum: 03.02.2012

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