Walkenried

Klosterruine Walkenried Klosterruine Walkenried

Auf ausgiebigen Wanderungen den schönen Südharz erkunden: der Luftkurort Walkenried mit seinem bekannten Zisterzienserkloster lädt zu einem erholsamen Urlaub ein.


Lage
Die Gemeinde Walkenried im Landkreis Osterode liegt im äußersten Südosten Niedersachsens und verlief einst direkt an der deutschdeutschen Grenze. Walkenried wird von den Nachbargemeinden Ellrich, Bad Sachsa, Nordhausen und Bad Lauterberg umgeben. Mit dem Auto kann Walkenried über die B 243 sowie über die B 4 erreicht werden.


Geschichte
Die Gemeinde Walkenried wurde im Jahre 1085 erstmals urkundlich erwähnt. 1127 wurde das Zisterzienserkloster Walkenried errichtet, das bis heute den historischen Mittelpunkt der Gemeinde markiert. Die Mönche des Klosters verwandelten die einstigen Sümpfe rund um Walkenried in eine einmalige Teichlandschaft, von der heute noch etwa 50 Teiche erhalten sind. Der Braunschweiger Herzog August Wilhelm ließ sich in Walkenried ein Jagdschloss errichten, das heute eine Pension beherbergt. Zu Zeiten der deutschen Teilung verlief zwischen Walkenried und Ellrich eine der wichtigsten Bahnverbindungen zwischen Ost und West.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Der Mittelpunkt des Luftkurortes Walkenried im Südharz ist das Zisterzienserkloster Walkenried aus dem 12. Jahrhundert. Heute darf das Zisterzienserkloster besichtigt werden und zeigt verschiedene Ausstellungen. Der Kreuzgang des Klosters ist in den Sommermonaten Austragungsort der Walkenrieder Klosterkonzerte.
Die einmalige Naturlandschaft mit ihren mittelalterlichen Fischteichen der Mönche bietet ideale Voraussetzungen für ausgiebige Wanderungen. Bei Walkenried treffen Wanderfreunde zudem auf den Karstwanderweg und auf den Harzer Hexenstieg.
Campingfreunde finden in Walkenried einen gut ausgebauten Zeltplatz mit Hallenbad und Sauna. Die Gemeinde verfügt zudem über zahlreiche Ferienwohnungen und Pensionen für ihre Gäste.

Foto: © Rainer Brückner / pixelio.de

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