Osterode
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Urlaub zwischen dem Südharzer Karstgebirge, Lerbachtal und Sösestausee: Osterode am Harz mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten.


Lage
Osterode am Harz, die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, liegt am südwestlichen Harz im Süden Niedersachsens. Verkehrsgünstig ist Osterode über die Nord-Südharz-Verbindung B 243 sowie über die B 241 und B 498 erreichbar. Von der Bahn wird Osterode über die Strecke Herberg-Seesen angefahren.


Geschichte
Osterode am Harz wurde 1136 in einem Schriftstück Kaiser Lothars erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum 17. Jahrhundert ist die Stadt durch Bergbau und Hüttenwesen geprägt, fiel an die hannoverischen Welfen und profitiert mit zahlreichen Fabriken von der Industrialisierung des Staates Hannover. Die Sösetalsperre zur Trinkwasserversorgung der Region wird 1931 fertig gestellt.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Osterode am Harz zwischen Karstgebirge, Lerbachtal und Sösestausee dient als Ausgangspunkt für Wanderfreunde mit einem gut ausgebauten Wegenetz. Die Naturschönheiten des Südharzes können auf dem Fischereilehrpfad mit seinem Verlobungsweg (Rollstuhlgerecht), dem Lerbacher Eisensteinlehrpfad und natürlich auf dem Harzer Hexenstieg erkundet werden. Auf dem Karstwanderweg präsentiert sich die beeindruckende Karstlandschaft des Südharzes.
Auf dem Weg von Osterode zum Sösestausee kommen kleine und große Besucher an der Wald-Vogelstation mit mehr als 50 Vogelarten vorbei. Bei den Kindern sind besonders die Kaninchen der Station beliebt. Um den Sösestausee führt ein neun Kilometer langer Rundweg für Wanderer und auch Nordic Walker sowie Fahrradfahrer sind willkommen.
Auf dem Wanderweg ist zudem der kleine Harzort Riefensbeek-Kamschlacken erreichbar, der auch für Wintersportler ideale Ski- und Rodelgelegenheiten bietet.
In der Nähe von Osterode befinden sich gleich zwei sehenswerte Burgruinen: die Burg Lichtenstein und die Alte Burg. Von der Burg Lichtenstein sind nur noch Burggraben und ein Stück der Ringmauer erhalten während von der Alten Burg noch die Hälfte des Bergfrieds steht. Zu den imposantesten Gebäuden der alten Fachwerkstadt Osterode zählt das Harzkornmagazin, das 1722 fertig gestellt wurde und einst zur Getreideversorgung der Region diente.

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