Entspannungs- und Wanderurlaub in einem der schönsten Gemeinden des Karstgebietes: Hainrode im Südharz lädt zu einem Besuch.
Lage
Die Gemeinde Hainrode im sachsen-anhaltinischen Landkreis Mansfeld-Südharz liegt nordwestlich der Stadt Sangerhausen im Südharz. Mit dem Auto ist Hainrode am besten über die südlich der Ortschaft verlaufende Autobahn 38 erreichbar.
Geschichte
Hainrode wurde 1349 erstmals urkundlich erwähnt und leitet seinen Ortsnamen von einer Rodung des Hain-Waldes ab. Nach Zugehörigkeiten zu Thüringen, Meißen und Sachsen ging Hainrode 1815 an Preußen. Bis ins 18. Jahrhundert wurde in Hainrode Kupfer, Eisen und Silber abgebaut. Einige der alten Bergbauhalden sind noch heute rund um Hainrode zu sehen.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Die Gemeinde Hainrode wird von dichten Laub- und Nadelwäldern, Wiesen und Obstplantagen umgeben. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz lädt Wanderfreunde zu vielseitigen Ausflügen in den Südharz und die angrenzenden Harzgemeinden ein.
Bei Hainrode verläuft einer der beliebtesten Wanderwege des Harzes: der Karstwanderweg. Auf mehr als 200 Kilometern führt der Karstwanderweg von Förste in Niedersachsen nach Pölsfeld in Sachsen-Anhalt und macht Station an zahlreichen Naturschönheiten.
Die imposante Karstlandschaft des Südharzes ist geprägt durch Karsthöhlen, Karstquellen, Erdfälle, Bachschwinden, Doliden und Gipsfelsen. Die „Heimhehle“ in Uftrungen ist größte Gipshöhle Deutschlands und bietet Besuchern interessante Führungen mit einer Dauer von 45 Minuten.
Beliebt bei Besuchern ist die Grillhütte auf der Steier in Hainrode. In der hübsch gestalteten Freizeitanlage warten noch eine Kegelbahn und eine Bolzwiese auf Besucher. Für Tennisfans steht ein Tennisplatz bereit.
In direkter Nähe von Hainrode sind Stolberg und Sangerhausen zu erreichen.
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