Das spannende Bergbaumuseum „Grube Glasebach“ und zahlreiche Wanderwege versprechen einen interessanten Harz-Urlaub. Die Gemeinde Straßberg im oberen Selketal lädt zu einem Besuch ein.


Lage


Die Gemeinde Straßberg im sachsen-anhaltinischen Landkreis harz liegt zwischen Hasselfelde und Harzgerode im Unterharz. Mit dem Auto ist Straßberg bequem über die Harz-Bundesstraße B 242 erreichbar.


Geschichte


Straßberg findet seine erste urkundliche Erwähnung in der Chronik des Kreises Sangerhausen, in welcher die Gemeinde 1194 aufgeführt wird. Bereits im 15. Jahrhundert baute ein Silberbergwerk in der Nähe des Ortes den wertvollen Naturschatz ab, der auch die nachfolgenden Jahrhunderte in Straßberg wirtschaftlich bestimmte. Im 19. Jahrhundert erhielt Straßberg Anschluss an die Selketalbahn.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


In Straßberg macht die Selketalbahn, die älteste und schönste der Harzer Schmalspurbahnen, Station. Mit der Selketalbahn erreichen Besucher zahlreiche Städte und Gemeinden im Harz, wie Stiege, Hasselfelde, Alexisbad, Gernrode und Quedlinburg.
Wanderfreunde finden rund um Straßberg ein gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen durch den schönen Harz. Der Selke-Stieg führt mitten durch das landschaftlich reizvolle Selketal mit vielen Bächen. Von Straßberg wandert man zudem am Frankenteich vorbei bis nach Güntersberge.


Der größte Besucher-Magnet des alten Bergbauortes ist das Bergbaumuseum „Grube Glasebach“ rund um den Bergbau im Harz. Bereits um 1400 wurde bei Straßberg in einer Hütte Silber und Fluorit gewonnen. Der Bergbau konzentrierte sich am Glasebach zwischen Stolberg und Anhalt. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde rund um Straßberg ein reger Bergbau betrieben.
Sehenswert ist bei einem Besuch der Gemeinde Straßberg auch die Bärlochsmühle, die an der Mündung des Glasebachs in die Selke zu finden ist. In der Rinkemühle in Richtung Silberhütte wurde einst das erste Erz in Anhalt geschmolzen.

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