Die idyllische Gemeinde Rieder im Harzvorland bietet Wanderfreunden verschiedene Naturschönheiten und eine Erkundung der geheimnisvollen Teufelsmauer.


Lage


Die Gemeinde Rieder im sachsen-anhaltinischen Landkreis Harz liegt zwischen Ballenstedt und Gernrode. Über Ballenstedt ist Rieder über die B 185 mit dem Auto erreichbar.


Geschichte


Rieder geht auf eine erste urkundliche Erwähnung König Ottos I. aus dem Jahre 936 zurück. In der Nähe des Tiebenberges befanden sich ein Kloster und eine alte Holzkirche. Zu Zeiten der Renaissance dominierte in Rieder wegen der günstigen Umweltbedingungen vor allem der Gartenbau. Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts galt Rieder als das größte deutsche Blumendorf.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


Die Gemeinde Rieder am Rande der dichten Harzwälder bietet einen guten Blick über das malerische Harzvorland und zahlreiche, gut ausgeschilderte Wanderwege.
In östlicher Richtung befindet sich das Naturdenkmal „Dicker Stein“, ein sehenswerter Höhenzug der Teufelsmauer in den Vorläufern des Harzgebirges. Wer gut zu Fuß ist, kann die Felsbänder der Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Thale über verschiedene Wander- und Besucherlenkwege erkunden. Auch Kletterer sind an der steilen Teufelsmauer willkommen.
In Rieder befindet sich eine alte Dorfkirche, die auf Anfrage auch besichtigt werden kann. Im Inneren der Kirche befindet sich eine mehr als 1.000 Jahre alte Kirchenglocke – die zweitälteste des Landes Sachsen-Anhalt.
Einen Besuch ist auch die schöne Roseburg in Rieder wert. Der Alterssitz des Theaterarchitekten Bernhard Sehring aus dem Jahre 1907 wird von einer märchenhaften Parkanlage umsäumt. Bei einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage treffen Besucher auf sehenswerte Wasserspiele, Balustraden und Aussichtstürme. In der Burg befinden sich auch ein Cafe und eine kleine Pension.

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