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Auleben – Hügelgräber, Schloss und Kulturhof

Unterkünfte in Auleben

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Auleben eignet sich zum Wandern und für Besichtigungen. Archäologische Zeugnisse, historische Bauten, eine Ausstellung zur Orgelgeschichte und geschützte Natur geben dem Ort verschiedene Schwerpunkte. Wer einen Aufenthalt plant, kann Kultur und Landschaft als eigene Themen setzen und Auleben aus mehr als einer Perspektive kennenlernen.

File:AulebenHumboldt.jpg File:AulebenHumboldt.jpg Foto: Jwaller via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Hügelgräber und geschützte Landschaft

Zu den archäologischen Besonderheiten Aulebens gehören etwa 200 Hügelgräber. Das Gräberfeld gilt als das größte in Nordthüringen und gibt der Geschichte des Ortes einen markanten Platz neben seinen späteren Bauwerken. Die ungefähre Zahl und die regionale Einordnung gehören zusammen: Es handelt sich um eine große, aber ausdrücklich ungefähre Anzahl.

Auch die Landschaft setzt eigene Akzente. Die Gipshügel Aulebens stehen unter Naturschutz und sind Standort vieler kalk- und wärmeliebender Pflanzen. Im Frühling gilt die Blüte von Adonisröschen und Kuhschellen als besondere Verkündigung der Jahreszeit. Wer sich für Natur und Pflanzen interessiert, findet damit neben den Besichtigungen ein saisonales Thema, das sich von den historischen Stationen unterscheidet.

Schloss, Kirche und Hofanlage

Schloss zu Auleben besteht seit 1518. Der massive Bau hat zwei Geschosse, einen Fachwerkaufsatz und einen Treppenturm. Mit dem Humboldtkabinett ist außerdem ein Informationsangebot zum Aufenthalt Wilhelm von Humboldts verbunden: Er hatte vorübergehend seinen Wohnsitz im Schloss. So treffen am selben Bauwerk die Architekturgeschichte und ein biografischer Bezug aufeinander, ohne dass sich beides auf dieselbe Besuchserfahrung reduzieren muss.

Ein weiterer historischer Ort ist der Neue Rüxleber Hof, ein ehemaliges Rittergut. Sein Wohn- und Wehrturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Rundbogentor, Herrenhaus, Nebengebäude und Hofanlage geben dem Ensemble eine eigene bauliche Gestalt. Im Hof befindet sich auch das Museum für Alltagsgeschichte. Es zeigt Gegenstände aus dem Alltag der vergangenen 150 Jahre: Haushalts- und Schreibgeräte ebenso wie Filmtechnik, Zweiräder, Radios und Abspielgeräte. Wenn Sie das Museum einplanen, prüfen Sie die aktuellen Öffnungsarrangements direkt beim Museum.

Die barocke Saalkirche St. Petrus und Paulus steht auf einer Anhöhe am südlichen Dorfrand. Ihr eingezogener Westturm und der weitläufige, von einer Bruchsteinmauer eingefriedete Kirchhof prägen die Anlage. Die Kirche ist zugleich der Ort, dessen Schulze-Orgel in der Dauerausstellung „Klang und Kraft“ im Kulturhof Auleben dokumentarisch vorgestellt wird. In der Galerie des Kulturhofs ist die Ausstellung den Eindrücken dieser Orgel gewidmet.

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Kulturhof und individuelle Angebote

Der Kulturhof verbindet ein dauerhaftes Ausstellungsthema mit Angeboten, die individuell angefragt oder geplant werden können. Für Veranstaltungen sind Gruppen von bis zu 25 Personen vorgesehen; auch einzelne Führungen können angefragt werden. Private Weinverkostungen lassen sich individuell planen. Da diese Angebote auf Anfrage beziehungsweise individueller Planung beruhen, empfiehlt es sich, ihre Verfügbarkeit vorab mit dem Kulturhof abzustimmen.

Für die Auswahl der Besichtigungen bieten die Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Schloss und Kirche stehen für Baugeschichte, die Hofanlage verbindet historische Architektur mit Alltagsgeschichte, und der Kulturhof nimmt die Orgel in den Blick. Zusammen mit den Hügelgräbern und den geschützten Gipshügeln ergibt sich ein Aufenthalt, bei dem Kultur- und Naturthemen nebeneinander Platz haben.

Weitere Themen in Heringen/Helme

Im übergeordneten Reiseziel Heringen/Helme bietet Heringen eigene historische und aktive Themen. Das Alte Schloss in Heringen wurde nach 1320 errichtet und zählt zu den frühesten Schlossbauten Thüringens. Nach 1568 ließen die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt das Schloss im Renaissancestil umbauen und ergänzten das Ensemble um den viergeschossigen Westflügel Schwarzburger Haus, das Neue Schloss.

Ebenfalls in Heringen liegt der Nordic-Walking-Park mit einer 2,50 Kilometer langen, blau markierten und einer 4,25 Kilometer langen, rot markierten Strecke. Beide beginnen und enden am gut ausgeschilderten Wanderparkplatz am Eichentalsweg in Heringen. Die Streckenlängen und Markierungen bieten eine konkrete Orientierung für die Planung von Bewegungstagen im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Badenhausen, Hainleite, Clausthal-Zellerfeld, Wallhausen, Allstedt, Wulften am Harz, Güntersberge, Liebenburg.

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