Zum Inhalt

Wintersport im Harz: Skilanglauf, Rodeln und Planung

Wintersport im Harz braucht eine flexible Planung: Schnee, Loipen, Lifte und Straßenbedingungen ändern sich kurzfristig. Als mögliche Ausgangsorte kommen Braunlage, Torfhaus, Altenau und Bad Harzburg infrage. Vor der Abfahrt sind offizielle Schnee-, Wetter- und Verkehrshinweise zu prüfen.

Der Harz als Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge ist im Winter Magnet für alle Urlauber, die im Harz Winterport betreiben wollen. Darunter sind natürlich viele Tagesgäste aus der umliegenden Region. Echte Wintersport-Enthusiasten buchen aber den Urlaub im Harz in einem Hotel oder einer Ferienwohnung, um den Wintersport im Harz ohne unnötige Zeitbegrenzung erleben zu können. Wintersport im Harz bietet sehr vielseitige Möglichkeiten. Je höher der Ort liegt, desto schneesicherer ist er natürlich wie überall in den Gebirgen. Der Vorteil eines Wintersport-Urlaubs gerade im Harz ist, dass auch die auffällig zahlreich am Harzrand gelegenen Städte nicht sehr weit von den höheren Lagen entfernt sind. Deshalb lohnt es auch, eine Urlaubsunterkunft im Hotel oder der Ferienwohnung in einer dieser Städte zu buchen. Die Harzrandstädte reihen sich wie an einer Perlenschnur auf: von Bad Harzburg über Goslar, Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Nordhausen, Sangerhausen, Quedlinburg, Thale, Blankenburg, Wernigerode und Ilsenburg zurück an den Ausgangspunkt.

Wintersport im Harz auf Schnee und Eis

Wintersport im Harz bedeutet in erster Linie Skilanglauf, Skiabfahrten und Rodeln. Natürlich kann man auch einfach durch den winterlichen Harz wandern. Skilanglauf ist selbstverständlich auf vielen Wegen möglich, die als Wanderwege ausgeschildert sind. Im Winter sind es im Harz allein 500 Kilometer gespurte Loipen, die für den Skilanglauf zur Verfügung stehen. Weil der Harz als ausgesprochenes Wandergebiet gilt, gibt es auch eine entsprechend große Anzahl an Wanderwegen, die im Winter eben dem Wintersport, dem Skiwandern oder dem Skilanglauf dienen.
Darüber hinaus locken besonders die Möglichkeiten, alpinen Skisport zu betreiben, also Abfahrtslauf auf Pisten, die mit Skiliften versehen sind. Diese befinden sich naturgemäß in den Höhenlagen des Harzes. Hier sind in erster Linie die Orte zu nennen, die über die entsprechenden natürlichen Bedingungen im Umland verfügen, wie Braunlage mit Hohegeiß und Wurmberg, St. Andreasberg, Torfhaus, Hahnenklee, Schulenberg, Clausthal-Zellerfeld, Schierke oder Benneckenstein.
Der Harz-Urlauber kann im Wintersport an vielen Stellen auch die Rodelbahnen nutzen. Ob natürliche Pisten oder gesondert angelegte Bahnen, die Vielzahl der Rodelmöglichkeiten erfreut besonders die Familienurlauber im Harzer Winter. Einzigartig unter den mehr als 30 ausgewiesenen Pisten ist die Snowtubing-Bahn in St.-Andreasberg mit besonders präparierten LKW-Reifen. Über den ganzen Harz verteilt sind die Skiausleihstationen. Oft stehen sie in Verbindung mit Skischulen, die sich unter anderem in Torfhaus, Benneckenstein, Braunlage und St. Andreasberg befinden. Eissport ist zwar keine spezifische Gebirgssportart, aber auch hier bietet der Harz mehrere Möglichkeiten. Neben Natureisbahnen, die von den Witterungsbedingungen abhängig sind, stehen zwei Eisstadien mit Kunsteis zur Verfügung: in Braunlage und Bad Sachsa.
Winterurlaub im Harz lockt den Harz-Urlauber mit alpinen Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene, mit Wanderwegen und Langlaufloipen, mit Snow-Funpark und Snowtubing, mit Rodelbahnen, Skischulen und Eisbahnen. Dazu sind die Hotels und Ferienwohnungen im Harz mit ihrem auf Ganzjahresbetrieb ausgerichteten Komfort eine ausgezeichnete Grundlage für den Harz-Urlaub ganz in Familie.

Anzeige

Wintersport im Harz sicher planen

Für einen Wintertag sollten Gäste zuerst entscheiden, ob Langlauf, Rodeln, Winterwandern oder ein Ausflug in einen Ort im Vordergrund steht. Höhere Lagen bei Braunlage, Torfhaus, Altenau und Schierke bieten oft andere Bedingungen als der Harzrand. Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld eignen sich gut, wenn ein Ortsbesuch und Bewegung kombiniert werden sollen.

Schnee, Loipenspur, Liftbetrieb und Straßenzustand können sich kurzfristig ändern. Deshalb gehören aktuelle Betreiber- und Wetterinformationen vor der Abfahrt dazu. Für Winterwanderungen sind warme, wasserfeste Kleidung, Trittsicherheit und genügend Zeit vor Einbruch der Dunkelheit wichtiger als eine lange Strecke. Bei unsicherem Wetter ist ein kurzer Spaziergang mit anschließendem Stadtbesuch in Goslar eine gute Alternative.

Für eine winterliche Stadtpause bietet sich Wernigerode an.