Die Teufelsmauer
Die wundersame Felsformation zwischen Blankenburg und Ballenstedt beflügelte schon Früher die Fantasie der Harz-Bewohner: Der Leibhaftige höchstpersönlich soll die Teufelsmauer errichtet haben.
Lage
Die Teufelsmauer verläuft zwischen Blankenburg und Ballenstedt in Sachsen-Anhalt. Die Felsformation wurde bereits im 19. Jahrhundert unter Naturschutz gestellt. Die Teufelsmauer mit ihrer Länge von 20 Kilometern beginnt im Norden Ballenstedts mit den Gegensteinen. Südlich von Weddersleben verteilen sich über zwei Kilometer die Mittelsteine, der Königstein und die Papensteine. Von Timmenrode bis Blankenburg ist die Teufelsmauer mit dem bekannten Hamburger Wappen, zwei Felsklippen und dem Heidelberg vertreten.
Geschichte
Die alte Sage um die Teufelsmauer berichtet von der Aufteilung der Erde zwischen Gott und dem Leibhaftigen. Der Teufel sollte all das Land bekommen, was er bis zum Morgengrauen mit einer Mauer umzogen hatte. Durch einen Hahnenschrei nahm der Teufel irrtümlich an, seine Zeit zum Bau der Mauer sei schon um, wurde wütend und riss die Mauer ein. Die Wissenschaft geht hingegen von einer Entstehung der Sandsteine in der Kreidezeit aus.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Die eigentümliche Teufelsmauer zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Harzvorland. Um die Felsen schlängeln sich an allen Stellen der Teufelsmauer Wanderwege, die mit Barrieren ausreichend abgesichert sind. Die imposanten Felsformationen der Teufelsmauer bei Blankenburg sind offiziell zum Klettern frei gegeben.
Die wunderlichsten Formationen der Teufelsmauer erheben sich zwischen Blankenburg und Timmenrode. Der bekannteste Felsen der Teufelsmauer ist das Hamburger Wappen bei Timmenrode, das dem Wappen der Hansestadt verblüffend ähnlich sieht. Die höchste Erhebung der Teufelsmauer ist der Großvater – ein 317 Meter hoher Felsen bei Blankenburg.
Bei Weddersleben verspricht die Aussichtsplattform der Teufelsmauer einen eindrucksvollen Blick über das Harzvorland.
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