Alexisbad – Wandern und Geschichte im Selketal
Unterkünfte in Alexisbad
Alexisbad verbindet Wanderwege mit einer markanten Kur- und Baugeschichte. Der 9 Kilometer lange Klippenweg, der Selketal-Stieg und historische Orte wie die Petruskapelle geben dem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Wer eine Unterkunft in Alexisbad sucht, kann überlegen, ob vor allem Wanderungen oder die Geschichte des Ortes die Reise prägen sollen.
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Foto: Bybbisch94, Christian Gebhardt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kurgeschichte und besondere Bauwerke
Das Alexisbad wurde am 12. Juni 1811 feierlich eingeweiht. Die Petruskapelle in Alexisbad entstand 1812/15 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel – ursprünglich als Teepavillon. So liegen die Anfänge des Kurbads und ein Bauwerk mit einer klar benannten ursprünglichen Funktion zeitlich nah beieinander.
Auch die Köthener Hütte und die Verlobungsurne erzählen von der Geschichte der Umgebung. Die 1897 vom Harzklubzweigverein Köthen errichtete Schutzhütte steht auf dem Kapellenfelsen. Auf dem Habichtstein wurde 1845/1846 eine Verlobungsurne aufgestellt: Württembergische Adlige stifteten sie zum Gedenken an einen Aufenthalt im Kurbad Alexisbad. Der Luisentempel wiederum steht auf einem Plateau hoch über dem Selketal. Diese Orte setzen unterschiedliche Akzente – von Baugeschichte über Erinnerung bis zum Landschaftsbezug.
Wanderwege und Ausblicke
Der Klippenweg ist ein 9 Kilometer langer Rundwanderweg und zugleich Teil des Selketalstiegs. Drei Aussichtspunkte gehören zu seinen Wegmerkmalen. Wer eine Runde plant, kann sich an der ausgewiesenen Länge orientieren; aktuelle Wegbedingungen sollten Sie vor der Wanderung prüfen.
Ein Abschnitt des Selketalstiegs verläuft zwischen Alexisbad und Mägdesprung. Kurz vor Mägdesprung liegen der Selkefall, die Selke und die Strecke der Selketalbahn. Eine Wanderung zu den Selkefällen beginnt am Bahnhof Alexisbad. Damit bieten die Angaben verschiedene Anknüpfungspunkte für die Tourenplanung: eine Rundwanderung, einen Wegabschnitt zwischen zwei Orten oder eine Wanderung mit Start am Bahnhof. Der Luisentempel ergänzt diese Auswahl um einen markanten Ort hoch über dem Tal.
Anreise und Wahl des Aufenthaltsorts
Für die Anreise von Norden führt eine beschriebene Möglichkeit über Quedlinburg: zunächst mit der Bahn nach Quedlinburg und von dort mit der Selketalbahn weiter bis Alexisbad. Alternativ können Sie mit dem Fernbus nach Quedlinburg fahren und anschließend die Buslinie 242 bis Alexisbad nehmen. Da Bus- und Bahnverbindungen sich ändern können, prüfen Sie die aktuellen Anschlüsse vor der Fahrt.
Der Klippenweg ist als Rundtour beschrieben; der Selketalstieg bietet einen Abschnitt zwischen Alexisbad und Mägdesprung. Die Wanderung zu den Selkefällen hat ihren Startpunkt am Bahnhof Alexisbad. Diese Unterschiede können Ihnen dabei helfen, Ihre Tage zu ordnen, ohne die verschiedenen Wege zu einer einzigen Tour zusammenzufassen.
Ergänzung im übergeordneten Reiseziel Harzgerode
Im übergeordneten Reiseziel Harzgerode führt eine Naturrodelbahn von der Harzgeröder Hochfläche in mehreren Kurven hinab ins Selketal bis zur Promenade nach Alexisbad. Die Strecke ist 1.100 Meter lang und überwindet rund 75 Höhenmeter. Rodeln hängt von ausreichendem Schnee ab; bei zu wenig Schnee eignet sich die Strecke auch für eine Winterwanderung. Dieses Winterangebot gehört zum übergeordneten Reiseziel Harzgerode und ist von den Wanderwegen und historischen Orten in Alexisbad zu unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Güntersberge, Schielo, Neudorf, Siptenfelde, Dankerode.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Harzgerode.