Vom Nordrand des Harzes zum Brocken und wieder zurück: ein Abstecher nach Darlingerode bietet sich besonders für Erholungs- und Aktivurlauber an, die den Harz abseits des Massentourismus kennen lernen möchten.


Lage


Der staatlich anerkannte Erholungsort Darlingerode gehört zum sachsen-anhaltinischen Landkreis Harz. Darlingerode liegt auf bis zu 300 Metern am Nordrand des Harzes und wird mit dem Auto über die Landstraße 85 über Ilsenburg und Wernigerode erreicht.


Geschichte


Die Gemeinde Darlingerode wurde im Jahre 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Durch den Abbau von Granit und die Ansiedlung zahlreicher Steinmetzbetriebe wuchs Darlingerode im 19. Jahrhundert und machte sich mit seinen Darlingeröder Granitsteinerzeugnissen europaweit einen Namen – bis nach Holland wurden die Steinkunst exportiert.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


Am östlichen Ortseingang von Darlingerode ist eine frühmittelalterliche Thingstätte anzutreffen: ein Steinkreis, dessen Steine Schöffen bei Gericht darstellen.
Von der alten Ortsgeschichte berichtet auch die Laurentiuskirche in Darlingerode, die in der ottonischen Zeit ab 960 erbaut wurde. Da es der Gemeinde über die Jahrhunderte an Geld zum Ausbau der Kirche mangelte, wurden nur wenige Umbauarbeiten ausgeführt und die Laurentiuskirche präsentiert sich noch heute im einfachen, bäuerlichen Antlitz.
In der „Heimatstube“ finden Besucher eine originale Wohnraumlandschaft aus der Zeit der Jahrhundertwende.
Die Gemeinde am Nordrand des Harzes dient als Ausgangspunkt für Wanderfreunde. Rund um Darlingerode erstrecken sich zahlreiche Wanderwege, von denen der Naturlehrpfad nach Wernigerode und Ilsenburg führt. Unterwegs kommen Wanderer an zahlreichen Feuchtbiotopen mit einer seltenen Flora und Fauna vorbei. Darlingerode liegt auch am Europaradwanderweg R 1.

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