Neue Projekte sollen die Vernetzung des Harzkreises verbessern
Neue Projekte sollen die Vernetzung des Harzkreises verbessern

Neue Projekte sollen die Vernetzung des Harzkreises verbessern


So soll mithilfe eines neuen Modellprojekts die Versorgung des Harzes mit schnelleren Internet-Verbindungen verbessert werden. Hierzu werden neue Breitbandkabel verlegt, da diese derzeit noch hinter dem Bedarf der Region hinterherhinken würden, so Professor Dr. Ulrich Fischer-Hirchert – Experte für Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz -, der an der Hochschule Harz in Wernigerode an eben diesem Projekt arbeitet.
Um jetzt diese schnelleren Internetverbindungen zu realisieren, wäre eine etwaige Nutzung der Kabel der Regionalbahn oder der Kommunikationsleitungen von Energieversorgung für die Internetübertragung denkbar. Es wäre darüber hinaus für einige Kommunen sogar denkbar, dass drahtlose Verbindungssysteme hierfür genutzt würden, etwa wenn kabelgebundene Lösungen wirtschaftlich nicht vertretbar wären. Während das Land für dieses Projekt die Fördermittel zur Verfügung stellt, so wird die technische Beratung der Kommunen von Professor Ulrich Fischer-Hirchert und dem von ihm geleiteten Hochschul-An-Institut HarzOptics übernommen und zwar in enger Kooperation mit der Hochschule Harz. So sei es zuallererst das Ziel möglichst viele Beteiligte – hier vor allem die Kommunen und Telefongesellschaften – an einen Tisch zu bringen, um dieses Projekt auch entsprechend realisieren zu können. Dass das funktionieren kann, zeigte schon ein Vorgängerprojekt, das in der Stadt Wernigerode in den letzten Jahren gestartet und in der Versorgung mit schnelleren Internetverbindungen überaus erfolgreich war. So würden nämlich nicht nur Unternehmen und Selbstständige von schnelleren Internetverbindungen profitieren, sondern auch Privatleute, für die die Internetnutzung heute zunehmend zum Alltag gehört. Darüber hinaus würden solche schnelleren Internetverbindungen auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Tourismus haben und somit einen wichtigen Standortfaktor darstellen, so die Beteiligten.

Datum: 04.02.2009

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