Aktiv-Urlaub Harz
Warum Urlaub im Harz? Diese Frage beantworten viele damit, weil es dort im Urlaub so aktiv zugeht! Aktivurlaub sollte eigentlich die Bezeichnung für jede Art von Ferien sein, nicht nur für den Harz-Urlaub. Denn aktiv im Urlaub zu sein, trägt ganz wesentlich zum Erholungseffekt des Urlaubs bei. Zunächst bietet der Harz ausgezeichnete natürliche Bedingungen für einen Aktivurlaub. Ob dunkle Wälder, Hochebenen, steile Hänge, schroffe Flusstäler oder weitläufige Talsperren, der Harz ist ganz besonders durch seine Wanderwege bekannt. Wandern im Harz ist deshalb für viele Harz-Urlauber auch der stärkste Magnet. Immer öfter haben die Wanderer ihre Stöcke dabei, und schon nennt sich die Tätigkeit Nordic Walking.
Radwandern im Harz
Respektvoll betrachtet der Wanderer kurz vor dem Brockengipfel die Mountainbiker, die meist ohne aus dem Sattel zu steigen die letzten Meter zum Brockengipfel zurücklegen. Auch die Abfahrt neidet man ihnen nicht, denn dauerndes Bremsen ist dann angesagt. Aber noch erstaunlicher ist, wie die Artisten des Zweirades die oft nicht ganz ebenen Wanderwege mit ihrem wechselnden Gefälle meistern. Der Harz ist ein Paradies für Mountainbiker, und auch hier stehen die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Bikeparks und ein Downhill-Park bilden die geeignete Form für dieses meisterliche Hobby im Aktiv-Urlaub. Die einfache Variante dieses Sports heißt übrigens Radwandern.
Bootfahren, Baden, Angeln und Tauchen im Harz
Mehrere der kleinen Waldseen und einige Talsperren sind zum Baden freigegeben, sogar im UNESCO-Welterbe Harzer Wasserwirtschaft, d.h. künstlich angelegten Teichen, ist das Baden möglich. Die Talsperre Wendefurth bietet einen Bootsverleih. Vom Boot aus kann auch geangelt werden, allerdings ist dazu der Erwerb eines Angelscheins nötig. Ganzjährig stehen mehrere Hallenbäder zur Verfügung. Sogar Tauchen kann man, besonders in den klaren Kiesseen mit Sichtweiten bis zu 15 Meter.
Fun und Extremsport im Harz
Der Harz ist ein beliebtes Klettergebiet. Besonders empfehlenswert für Freunde des Felskletterns sind das Okertal und das Steinbachtal. Wer das ganze im Klettergarten erstmal unter höchsten Sicherheitsbedingungen üben möchte, besucht einen der Klettergärten bzw. Hochseilgärten, in Thale, Bad Harzburg, St. Andreasberg und Blankenburg.
Mit Monsterrollern können die Harz-Urlauber den Wurmberg bei Braunlage oder den Bocksberg bei Hahnenklee abwärts bewältigen. Manche zählen auch das Motorradfahren zum Extremsport. Der Harz ist ein beliebter Treff für Biker. Die kurvenreichen Straßen, aber auch der Resonanzkörper des Tunnels an der Rappbodetalsperre locken die Biker aus nah und fern.
Aktivurlaub im Harz ganz in Familie kann auf ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten zurückgreifen, ob Wandern, Baden, Klettern, Radfahren oder Extremsport für ganz Mutige. Dem Wandern und dem Wintersport als wichtigen Teilen des Aktivurlaubs im Harz widmen wir jeweils ein eigenes Kapitel.
Foto: © Thommy Weiss (o.), Dietmar Meinert (m.), beide pixelio.de, Karin Höll (u.)
News
29.02.2012
Verliebte Vögel auf Wohnungssuche im Harz
Die Vögel haben jetzt Frühlingsgefühle - nicht nur im Harz, aber gerade hier im Harz mit seiner naturschönen Landschaft! Die Junggesellen unter ihnen sind bereits auf der Wohnungssuche. „Sie brauchen geeignete Nistmöglichkeiten, um eine Vogel-Familie zu gründen“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.
29.02.2012
Studie zum Gesundheitswandern
Der Harz als nördlichstes Mittelgebirge steht vor allem bei Wanderern ganz hoch im Kurs. Neben Wander-Urlaub sind im Harz auch andere Formen des Aktiv-Urlaubs wie Nordic-Walking, Radwandern und Mountain-Biking sowie im Winter Ski-Langlauf und Abfahrtski sehr beliebt. Der Deutsche Wanderverband ruft jetzt zur Beteiligung an einer Studie zum Gesundheitswandern auf, bei dem neben der eigentlichen Wanderung auch physiotherapeutische Übungen eine Rolle spielen.
17.02.2012
Baumgrenze am Brocken ist klimatisch bedingt
(Wernigerode) Der Brocken, höchster Berg im Harz. Fast jeder kennt sie – die kahle Brockenkuppe. Lange waren sich die Wissenschaftler nicht einig – ist es eine natürliche Waldgrenze oder ist sie durch menschliche Einflüsse entstanden? Nach neuesten Forschungsergebnissen der Universität Göttingen steht nun fest: Die Waldgrenze am Brocken ist klimatisch bedingt.

