Die Burg Falkenstein

Im mittelalterlichen Gewand erhebt sich über dem Selketal die Burg Falkenstein aus dem 12. Jahrhundert. Die märchenhafte Burg diente als Kulisse für zahlreiche Kinderfilme.


Lage


Die Burg Falkenstein thront über dem Selketal zwischen Aschersleben und Harzgerode. Über die Gemeinde Meisdorf erreicht man die Burg durch das Selketal auf einem fünf Kilometer langen Wanderweg. Mit dem Auto fährt man am besten bis zur Gaststätte zwischen Meisdorf und Pansfelde und nimmt den kürzeren Fußweg ab dem „Gartenhaus“.


Geschichte


Die Burg Falkenstein wurde zwischen 1120 und 1280 auf einer Anhöhe über dem Selketal errichtet. Die hochmittelalterliche Höhenburg konnte aufgrund ihrer günstigen Lage nie erobert werden. Über die Jahrhunderte fanden zahlreiche Umbauten an der Burg statt, die dem mittelalterlichen Antlitz der Anlage aber nichts anhaben konnten. 1220 wurde auf der Burg Falkenstein der berühmte Sachsenspiegel von Eike von Repgow verfasst – das erste Rechtsbuch der deutschen Geschichte. Nach einem starken Verfall der Anlage im 18. Jahrhundert wurde die Burg Falkenstein mit viel Liebe zum Detail wieder saniert. Ehemaligen DDR-Bürgern ist die Burg als Kulisse der Serie „Spuk unterm Riesenrad“ und aus „Schneeweißchen und Rosenroth“ bekannt. Heute zählt die Burg Falkenstein zu den schönsten Ausflugszielen im Harzvorland.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


Auf der Burg Falkenstein ist ein Museum beheimatet. Besucher können in den Ausstellungsräumen alte Möbel aus dem Mittelalter, historische Waffen und Kunstgegenstände aus den Jahrhunderten der Burggeschichte bewundern.
Bekannt ist die gastronomische Einrichtung auf der Burg für ihre üppigen Ritteressen. Auch der kleine, moderne Hunger wird aber selbstverständlich bedient.
Wer gut zu Fuß ist, darf gern den Aufstieg auf den Bergfried der Anlage antreten: Der wunderschöne Ausblick über das Harzvorland entschädigt für die vielen Treppen.
Auf der Burganlage befindet sich auch ein Falkenhof.

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