Sagen rund um den Brocken

Sagen rund um den Brocken

Heute gehört er zweifelsohne zu den beliebtesten Attraktionen und Ausflugszielen im Harz – der Brocken. Als höchster Berg im Harz lockt der Brocken jedes Jahr aufs Neue immer wieder zahlreiche Besucher an. Hier sind es die wunderschöne Landschaft, die man genießen kann, aber auch die (bei klarer Sicht) wirklich beeindruckende Aussicht vom Brocken über das Umland, die immer wieder zahlreiche Besucher anziehen.

Doch ist es heute auch die bekannte Harzer Schmalspurbahn, die entlang verschiedener Städte hinauf auf den Brocken fährt und gerade für Familien mit kleineren Kindern eine gute Alternative zum Wandern darstellt. Doch auch für Wanderer, die ihren Wanderurlaub in einer der Städte am Fuße des Brocken verbringen, finden sich heute viele schöne Wanderwege, die durch diese wunderschöne Natur hinauf auf den Brocken führen. Natürlich finden sich für all diejenigen, die ihren Urlaub hier verbringen auch zahlreiche Unterkünfte etwa in Form von Ferienwohnungen, Hotels oder auch als Ferienhäuser.

Der Brocken ist heute aber auch ein Ort, der mit vielen Sagen verbunden wird – so wie auch viele weitere Gemeinden oder Städte des Harz. Heute wird der Brocken etwa auch als Blocksberg oder Hexenstieg bezeichnet und war in der Vergangenheit bereits häufiger Schauplatz in der Literatur. So war der Brocken etwa Schauplatz der Handlung in Goethes Drama Faust I. Auch in Heinrich Heines „Harzreise“ ist der Brocken einer der Schauplätze dieses Werkes. Grund für die vielen Sagen um den Brocken könnte etwa auch die Tatsache sein, dass an der Spitze an über 300 Tagen im Jahr Nebel auftritt, was dann nicht selten mit Gespenstern (wie etwa dem Brockengespenst) verbunden wird. Auch ranken heute so viele Sagen um den Brocken, da dieser früher häufig Treffpunkt von Hexenversammlungen, wie etwa in der Walpurgisnacht gewesen sein soll. Daher wird er auch als einer der Hexentanzplätze bezeichnet.

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