Hermannsacker
Vom Wintersport bis zu den architektonischen Zeugen des Mittelalters – die kleine Gemeinde Herrmannsacker zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Südharz.
Lage
Herrmannsacker im Norden Thüringens gehört der Verwaltungsgemeinschaft Hohenstein/Südharz und dem Landkreis Nordhausen an. Die kleine Gemeinde mit etwa 400 Einwohnern ist mit dem Auto über die B 4 und ab Nordhausen über die Landstraße 1038 erreichbar.
Geschichte
Herrmannsacker wurde im Jahre 1523 erstmals urkundlich erwähnt und war Früher vermutlich mit dem Dorf Vockenrode kirchlich verbunden. Der Landgraf Herrmann von Thüringen bewohnte bei Herrmannsacker die mittelalterliche Ebersburg und gab der Ortschaft auch ihren Namen. Heute ist Herrmannsacker ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestouristen und Winterurlauber.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Hoch über Herrmannsacker thront die Burgruine Ebersburg – das Überbleibsel einer mittelalterlichen Burganlage, von der heute noch der Bergfried und die Toranlage erhalten sind. Die Burg wurde schon vor etwa fünf Jahrhunderten ihrem Schicksal überlassen und wird heute durch einen Verein wieder Instand gesetzt.
Herrmannsacker bietet mit seiner Höhenlage über 300 Meter und mehr als zehn Kilometer Loipen ideale Voraussetzungen für Wintersportler. Zusätzlich befinden sich rund um Herrmannsacker 30 km Ski-Wanderwege, ein Skihang und ein Skilift. Ganzjährig stehen Wanderern und Aktivurlaubern zudem zahlreiche Wander- und Radwanderwege in Herrmannsacker zur Verfügung.
Zu den beliebten Ausflugszielen zählt auch die „Sägemühle“ – ein Gasthaus und Restaurant etwas abseits von Herrmannsacker.
Auf dem Wanderweg kann ab Herrmannsacker auch die denkmalgeschützte Neustädter Talsperre erreicht werden, die das Betreten ihres Damms jedoch leider nicht erlaubt. Die Neustädter Talsperre wurde 1904 als Trinkwassertalsperre errichtet und ist damit die älteste Talsperre des Bundeslandes Thüringen.
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