Wippra
Wippra am südöstlichen Harzrand liegt eingebettet in das Tal der Wipper und bietet seinen Gästen zahlreiche Erholungs- und Kulturangebote.
Lage
Wippra liegt zwischen Harzgerode und Mansfeld im Wippertal. Seit 2008 ist Wippra ein Stadtteil der Stadt Sangerhausen. Mit dem Auto ist Wippra über die Harzhochstraße B 242 und aus Richtung Süden über die A 38 ab Sangerhausen erreichbar.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Wippras geht auf ein Verzeichnis des Klosters Herfeld aus den Jahren 881 – 899 zurück. Mit der Entstehung des Walzwerkes in Hettstedt erhielt Wippra 1920 mit der Wippertalbahn Anschluss an den Schienenverkehr. Auf einer Anhöhe bei Wippra sind noch die Überreste der alten Burg Wippra aus dem 11. Jahrhundert zu finden.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Das Stadtbild von Wippra ist durch viele alte Fachwerkhäuser aus den vergangenen Jahrhunderten geprägt. Bei der St. Marien-Kirche in Wippra handelt es sich um einen sehenswerten Putzbau aus dem Barock, der mit zwei alten Glocken bestückt ist. Der spätgotische Flügelaltar der Kirche wurde im 15. Jahrhundert als Hildesheimer Schnitzkunstwerk angefertigt. Der Schieferhof in Wippra, ein alter Fachwerkbau, ist bereits mehr als 650 Jahre alt.
Wippra am südöstlichen Harzrand bietet sich auch für Wanderungen in das malerische Tal der Wipper an. Bis zu 400 Metern Höhenunterschiede können Wanderer in der waldreichen Umgebung mit ihrem angenehmen Reizklima erklimmen. Im Wippertal sind viele seltene Vögel und Insekten beheimatet.
Ein beliebtes Wanderziel ist die Talsperre Wippra in etwa sieben Kilometer Entfernung. Vor Ort sind Führungen durch das Innere der in den 50er Jahren erbauten Staumauer möglich. Auf dem Wanderweg erreicht man die Talsperre Wippra über den ehemaligen Holzabfuhrweg Eckardtstraße und über den Wald- und Gesteinslehrpfad Knüppeldamm.
Durch Wippra führen auch der Europawanderweg sowie der Harz-Rad-Rundweg.
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News
06.02.2012
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Wenn die Gewässer im Harz zufrieren, sieht man immer wieder einzelne Schwäne oder Enten, die unbeweglich auf dem Eis sitzen, um Energie zu sparen. Besorgte Beobachter denken dann, dass diese Tiere festgefroren sind und alarmieren oft den NABU oder die Feuerwehr. „Zurzeit häufen sich solche Anrufe“, berichtet Ingo Dolder von der Berufsfeuerwehr Salzgitter.
03.02.2012
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03.02.2012
Traumhochzeiten im Harz
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