Mansfeld
Am Ostrand des Harzes lädt die historische Lutherstadt Mansfeld mit ihrem Schloss und der alten Burgruine zu einem Besuch ein.
Lage
Die Stadt Mansfeld liegt am Ostrand des Harzes im sachsen-anhaltinischen Landkreis Mansfeld-Südharz. Nordöstlich von Mansfeld verläuft Hettstedt während sich in südöstlicher Richtung die Lutherstadt Eisleben erschließt. Mansfeld liegt an den Bundesstraßen 242, 180 und 86, über welche die Stadt aus allen Richtungen mit dem Auto erreichbar ist. Die „Wipperliese“ bietet eine Bahnverbindung nach Klostermannsfeld und Wippra.
Geschichte
Mansfeld wurde 973 erstmals urkundlich erwähnt und bekam im Jahre 1400 das Stadtrecht verliehen. Der Vater Martin Luthers siedelte sich Ende des 15. Jahrhunderts als Hüttenmeister in Mansfeld an. Nachdem die Linie der Grafen von Mansfeld 1780 ausstarb, ging die Stadt Mansfeld an das Herzogtum Magdeburg über. Wie in den meisten Teilen des Mansfelder Landes prägte auch in Mansfeld der Kupfer- und Silberbergbau die Jahrhunderte.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps
Das Schloss Mansfeld auf einer imposanten Erhebung über der Stadt zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Mansfelds. Auf dem Burgberg stehen die Ruinen einer Festung und die Überreste von insgesamt drei Schlössern der Mansfelder Grafen. Die Burg Mansfeld wurde bereits im 17. Jahrhundert ihrem Verfall überlassen. Das Schloss Mansfeld wurde schließlich im 19. Jahrhundert auf den Ruinen der mittelalterlichen Burganlage neu errichtet. Besichtigungen sind leider nur von außen möglich.
In Mansfeld befindet sich noch heute das Elternhaus des bekannten Reformators Martin Luther. Einen Besuch ist auch die alte Kirche St. Georg im Stil der Spätgotik wert. Ein 250 Meter langes Eisenbahnviadukt überquert in Mansfeld die Wipper und die B 86.
Die historische Gaststätte „Zur guten Quelle“ ins Mansfeld bemüht sich bereits seit 1430 um das leibliche Wohl ihrer Gäste und zählt damit zu den ältesten Gasthöfen Deutschlands.
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