Treseburg
Treseburg

Treseburg

Wanderungen durch das Bodetal und bis hin zum Hexentanzplatz: die Gemeinde Treseburg als beschauliches Idyll im Hochharz.


Lage


Treseburg im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt liegt eingebettet in den Hochharz im Bodetal. Die Gemeinde wird über die B 81 erreicht und umgeben von Hasselfelde, Allrode, Thale sowie Altenbrak.


Geschichte


Treseburg geht auf die gleichnamige Burg Treseburg zurück, die 965 errichtet wurde. Die Treseburg wurde während der Bauernkriege jedoch zerstört und zeigt sich heute nur noch mit einigen Mauerresten. Mit dem Eisen- und Kupferbergbau im Harz entstand 1777 der Ort Treseburg, der bis dato eine Einheitsgemeinde mit dem benachbarten Altenbrak bildete. Treseburg war lange nur per Fußmarsch erreichbar und bekam erst 1850 eine Straßenanbindung, mit der die ersten Unterkünfte im Ort eröffnet wurden. Um die Jahrhundertwende war Treseburg einer der beliebtesten Erholungsorte im Harz und schmückt sich noch heute mit dem Prädikat Luftkurort.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


Treseburg bietet ein gut ausgebautes Wanderwegenetz durch das Bodetal und die dichten Wälder des Hochharzes. Durch das Naturschutzgebiet Bodetal verläuft ein 10 km langer Wanderweg bis Thale und bis zum Granitfels Rosstrappe. Auch der Hexentanzplatz hoch über dem Bodetal kann ab Treseburg zu Fuß erreicht werden.


Den Kurgästen des Erholungsortes stehen insgesamt 12 Terrainkurwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Für Wellness- und Erholungsgäste werden zudem Massagen, Magnetfeldbehandlungen und Saunen angeboten.
Am Eingang zum Bodetal befindet sich eine altehrwürdige Holzkirche aus dem Jahr 1877, die auch die Chronikstube des Ortes beherbergt. Eine Sammlung von mehr als 500 Uhren bietet das Treseburger Uhrenmuseum, das täglich geöffnet hat und auch für Kinder Interessantes bereit hält.
In Treseburg sorgen zahlreiche Cafés und Restaurants für das leibliche Wohl.


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