Sorge
Sorge

Sorge

Ausgiebige Wanderungen, flotte Skilanglaufloipen und ein sehenswertes Grenzmuseum: die kleine Gemeinde Sorge im Harz lädt zu einem Besuch ein.


Lage


Die Gemeinde Sorge im sachsen-anhaltinischen Landkreis Harz liegt zwischen Braunlage und Tanne an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Über die Bundesstraße 242 ist Sorge bequem mit dem Auto erreichbar. In Sorge macht auch die Harzquerbahn Station.


Geschichte


Sorge geht auf ein altes Hüttenwerk aus dem Jahre 1224 zurück. Erst im 16. Jahrhundert entstand jedoch das eigentliche Hüttenwerk Sorge. Die Gemeinde gehörte früher zum Amt Benneckenstein und damit zur hannoverischen Grafschaft Hohenstein und wurde anschließend von Preußen erworben. Sorge markierte zu Zeiten der deutschdeutschen Teilung einen Grenzort der DDR.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugstipps


Sorge, eine der kleinsten Harz-Gemeinden, liegt eingebettet in das Tal der Warmen Bode und wird umgeben von üppigen Wäldern und Wiesen. Seine ruhige und beschauliche Lage mitten im Harz machen Sorge zu einem beliebten Urlaubsort und Ausgangspunkt für Wanderfreunde. Rund um Sorge verlaufen zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege, welche sich für Rundwanderungen oder Ausflüge in die benachbarten Harz-Gemeinden anbieten.
Wintersportler finden in der schneesicheren Gemeinde auf 530 Höhenmetern gespurte Loipen für den Skilanglauf.
In Sorge macht die Harzquerbahn Station und bringt Urlauber direkt auf den Brocken. Auch Wernigerode und Nordhausen werden ab Sorge mit der Harzer Schmalspurbahn angefahren.


Einen Kilometer westlich des ehemaligen Grenzortes Sorge befindet sich das Freiland-Grenzmuseum. Das Grenzmuseum erinnert mit einem originalen Grenzwachturm, Stacheldraht-Signalzaun, seiner Hundelaufanlage und der ehemaligen 500-Meter Sperrzone an die deutschdeutsche Teilung.
Neben dem Freiland-Grenzmuseum befindet sich zudem der „Ring der Erinnerung“ – ein Wall aus Baumstämmen, der den Kreislauf von Verfall und Neuentstehung symbolisiert.


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